• Ihre Anwälte für Geburtsschadensrecht

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    Anwalt für Geburtsschäden

Geburtsschaden und Geburtsschadensrecht

Bei einem Geburtsschaden stehen wir Ihnen zur Seite

Anwälte für Patienten

Unsere Anwälte vertreten bei einem Geburtsschaden ausschließlich den kleinen Patienten und die Familie, niemals den Arzt, das Krankenhaus oder die Versicherung. Es ist unmöglich, glaubwürdig für beide Seiten zu arbeiten.

Kostenlose Ersteinschätzung

Schildern Sie uns Ihren persönlichen Fall. Unsere Ersteinschätzung ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Versprochen!

Hohe Kompetenz dank Spezialisierung

Die fachliche Spezialisierung unserer Anwälte ist die Basis unseres und damit auch Ihres Erfolges. Vertrauen Sie auf 35 Jahre Erfahrung im Arzthaftungs-, Medizin- und Geburtsschadensrecht.

Mögliche Ursachen für einen Geburtsschaden

Sie haben sich intensiv auf die Geburt Ihres Kindes vorbereitet, Schwangerschaftskurse besucht, Bücher gelesen, sich um eine Hebamme und das richtige Krankenhaus gekümmert. Dort kommt es dann jedoch völlig anders als erwartet: Ein Behandlungsfehler passiert und Ihr Kind erleidet einen Geburtsschaden.

Dafür kommen verschiedene Ursachen infrage:

In solchen Fällen wird aus einem der schönsten und größten Ereignisse, der Geburt des eigenen Kindes, eine Katastrophe – und nichts ist mehr so, wie es sein sollte. Zu dem unvorstellbaren Leid des Kindes und der Eltern kommt die Sorge, wie es weitergeht.

Der Weg zu Ihrem Recht – in 3 einfachen Schritten

Ihr Fall

Sie schildern uns Ihren Fall kostenlos und unverbindlich über unser sicheres Online-Formular.

Kostenlose Prüfung

Sie erhalten von uns innerhalb von 24 Stunden eine kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Ansprüche. An Wochenenden und Feiertagen antworten wir am darauffolgenden Werktag.

Ihr Schadensersatz

Wir übernehmen bei Mandatserteilung die Kommunikation mit der gegnerischen Versicherung und setzen uns ein für Ihren Schadensersatz.

Nach einem Geburtsschaden die richtigen Weichen stellen

Wenn der Geburtsschaden durch einen Behandlungsfehler verursacht wurde, gilt es, Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche für das Kind und womöglich auch die Mutter mit Nachdruck durchzusetzen. Denn Behandlungsfehler bei der Geburt haben in der Regel nicht nur schwere gesundheitliche, sondern auch hohe materielle Schäden zur Folge.

Hoher Schadensersatz bei einem Geburtsschaden

Wegen der immensen finanziellen Belastungen, die Familien in solchen Fällen drohen, liegen die Schmerzensgeld- und Schadensersatzbeträge bei einem Geburtsschaden oft im sechs- bis siebenstelligen Bereich. Sie gehören damit zu den höchsten im deutschen Schadensersatzrecht.
Da viel auf dem Spiel steht, wehren sich die gegnerischen Haftpflichtversicherer aber häufig umso verbissener – und verweigern hartnäckig angemessene Schmerzensgeld- und Schadensersatz-Zahlungen für geistige und körperliche Schäden.

Erfahrene und spezialisierte Fachanwälte an Ihrer Seite

Kompetente und erfahrene Fachanwälte für Medizinrecht können in solchen Fällen wirkungsvoll dagegenhalten und die Interessen von Eltern und Kind durchsetzen. Gleich mehrere unserer Fachanwälte haben sich auf Geburtsschäden spezialisiert und stehen Ihnen mit juristischem und medizinischem Fachwissen sowie großem Einfühlungsvermögen zur Seite – menschlich, kompetent und engagiert.

Dabei verstehen wir uns nicht allein als Ihre Berater im Geburtsschadensrecht: Unser Anspruch ist eine ganzheitliche Betreuung. Deshalb fungieren wir weit über juristische Belange hinaus als Ansprechpartner in einer schwierigen Lebenssituation – und unterstützen Sie mit Rat und Tat, etwa bei der Organisation der Reha oder beim behindertengerechten Umbau Ihrer Wohnung.

Geburtsschaden – schicksalshaft oder vermeidbar?

Gewonnene Geburtsschadensfälle – eine Auswahl

Sachverhalt:
Die kleine Mandantin erlitt bei der Geburt aufgrund eines Sauerstoffmangels einen Gehirnschaden. Sie ist seitdem gelähmt, geistig behindert und hört und sieht schlecht. Im Gerichtsverfahren stellte sich heraus, dass es auf der Station – an einem Samstag – zu einer gut einstündigen Überwachungslücke gekommen war. Die Ursache für diese verhängnisvolle Lücke konnte nicht geklärt werden. Ein Notkaiserschnitt wurde zu spät eingeleitet. Dabei war vorher bereits klar gewesen, dass es sich in diesem Fall um eine Risikoschwangerschaft gehandelt hatte.
Das Landgericht hatte die Klage der Familie auf Schmerzensgeld zunächst abgewiesen. Im Berufungsverfahren vor dem OLG werteten Sachverständige das ärztliche Vorgehen als groben Behandlungsfehler.
Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einem Schmerzensgeld in Höhe von 700.000 €.
Dazu kommen eine Entschädigung für die vergangenen zehn Jahre in Höhe von 525.000 € und eine Monatsrente in Höhe von 2700,00 €.

Sachverhalt:
Bei dem termingerecht entbunden Jungen wurden Hinweiszeichen im CTG, die in Richtung einer Sauerstoffmangelsituation zu interpretieren waren, nicht rechtzeitig gedeutet. Infolgedessen kam es zur verspäteten Konsultation des oberärztlichen Hintergrunddienstes und zur verspätet ins Werk gesetzten Sectio. Es war zu einer Plazentaablösung gekommen, welche regelmäßig mit auffälligen CTG-Veränderungen einhergeht. Unser kleiner Mandant erlitt eine sauerstoffmangelbedingte Hirnschädigung, von der er sich Zeit seines Lebens nicht mehr erholen wird.
Regulierung:
Die Haftpflichtversicherung der Entbindungsklinik zahlte auf alle Forderungen – Schmerzensgeld sowie materielle Bedürfnisse – eine Gesamtentschädigung in Höhe von 1,2 Mio.  €.

Sachverhalt:
Das Kind blieb bei Geburt mit der linken Schulter im Geburtskanal stecken und trug einen Dauerschaden davon. Der Sachverständige bewertet das Unterlassen der Ultraschalluntersuchung bei der stationären Aufnahme, die Unterlassung einer entsprechenden Aufklärung der Mutter über die Risiken einer Schulterdystokie, über die Vakuumextraktion und die gebotene Alternativmethode der Schnittentbindung, die Nichtdurchführung leitlinienkonformer Maßnahmen zur Überwindung der Schulterdystokie und die Unterlassung der erforderlichen Dokumentation jeweils als grob fehlerhaft und darüber hinaus das Verhalten der Klinik in der Gesamtschau als grob fehlerhaft.
Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 400.000,00 €.

Warum hohe medizinische Standards nicht vor Geburtsschäden schützen

Kleinste Fehler, gravierende Folgen

Die Gynäkologie, die Geburtshilfe und die Neonatologie (Neugeborenen-Medizin) zählten schon immer zu den haftungsträchtigsten medizinischen Fachgebieten. Denn in kaum einem anderen Bereich können kleinste Fehler derart gravierende Auswirkungen haben: Da der Organismus noch nicht ausgereift ist, drohen schon bei geringfügigen Beeinträchtigungen irreversible Schäden. Dieses Risiko steigt um ein Vielfaches, wenn es sich um „Frühchen“ handelt.

Millionen-Rückstellungen für Geburtsschäden

Obwohl die Mutterschaftsrichtlinien und die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) hohe und sinnvolle Standards definieren, um Risiken für Mutter und Kind zu minimieren, erleben wir immer wieder schwere therapeutische Versäumnisse. Die menschlichen, aber auch die wirtschaftlichen Auswirkungen sind oft gravierend. Haftpflichtversicherer müssen in Geburtsschadensverfahren allein für die Ansprüche des geschädigten Kindes häufig Rückstellungen in Millionenhöhe bilden.

Mit harten Bandagen: Rechtsstreitigkeiten über Geburtsschäden

Außergerichtliche Verhandlungen und Gerichtsprozesse über Geburtsschäden werden meist mit harten Bandagen ausgetragen. Typischen Merkmale sind:

  • verhärtete Fronten
  • verzögerte Zahlungen und
  • eine Vielzahl gutachterlicher Expertenmeinungen.

Unsere erfahrenen Fachanwälte für Medizinrecht, die sich seit vielen Jahren mit Geburtsschäden beschäftigen, behalten dennoch den Überblick und setzen Ihre Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld entschlossen durch. Auch darüber hinaus stehen wir Familien mit Rat und Tat zur Seite – sei es bei der Reha, beim Wohnungsumbau oder bei sozialrechtlichen Problemen:

„Sehr geehrte Frau Scholz, erst einmal herzlichen Dank für das bisher Geleistete. Wir bewundern Sie, mit was für einer Energie und Engagement Sie diese Sache angehen.“
„Herr Rechtsanwalt Tübben ist ein brillanter Anwalt und Mensch mit allen nötigen Fähigkeiten und Fertigkeiten, dem man das Wichtigste des Lebens, die Zukunft und deren Absicherung des eigenes Kindes anvertrauen kann. „

Rückmeldungen ehemaliger Mandanten

Ihre Experten für Geburtsschäden und  Geburtsschadensrecht

Irem Scholz

Fachanwältin für Medizinrecht
Spezialgebiet: anamnestische Schwangerschaftsrisiken und ihre Auswirkungen auf die Geburt (z.B. HELLP, Gestationsdiabetes)

Jan Tübben

Fachanwalt für Medizinrecht
Spezialgebiet: Cerebralparese (HIE) als Folge geburtshilflicher Behandlungsfehler

Laura Quirmbach, LL.M. (Medizinrecht)

Fachanwältin für Medizinrecht
Spezialgebiet: Behandlungsfehler bei Neugeborenen und Kleinkindern

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Montabaur: 02602 – 99 96 955 • Köln: 0221 – 65 04 88 80
Wiesbaden: 0611 – 711 868 68

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Wir antworten gerne und sofort.

Tragödie Geburtsschaden: Die Situation der Eltern

Nach einem Geburtsschaden – den Alltag meistern

Die Geburt eines schwerstgeschädigten Kindes ist eine Tragödie, unter der die gesamte Familie leidet. In rechtlichen Auseinandersetzungen stehen neben dem menschlichen Leid aber zwangsläufig auch medizinische und finanzielle Gesichtspunkte im Mittelpunkt.
Denn der Alltag mit einem behinderten Kind ist eine erhebliche körperliche, psychische und nicht zuletzt finanzielle Belastung. Das Leben ändert sich von heute auf morgen, und Familien stehen rund um die Uhr vor schwer lösbaren Aufgaben, um die Situation zu bewältigen. Nicht selten müssen sie private und berufliche Pläne zurückstellen oder gar aufgeben.

Geburtsschaden bei Neugeborenem

Professionelle und einfühlsame Beratung

Wir sind deshalb überzeugt: Klassische juristische Beratung reicht im Geburtsschadensrecht bei Weitem nicht aus. Neben Erfahrung und Kompetenz ist auch besonderes Einfühlungsvermögen gefragt. Bei uns können Sie darauf vertrauen, dass wir Sie nicht nur juristisch-professionell, sondern auch menschlich beraten.

Warum Sie nach einem Geburtsschaden Unterstützung brauchen

Zögern Sie deshalb bitte nicht, uns anzusprechen, wenn Sie nach einem Geburtsschaden keine schicksalshafte Fügung, sondern Versäumnisse von Ärzten oder Hebammen vermuten – auch, wenn sich dieser Verdacht erst nach Monaten oder Jahren aufdrängt.
Denn aus unserer jahrzehntelangen Erfahrung mit Geburtsschäden wissen wir: Familien dürfen keinesfalls erwarten, dass Gynäkologen, Klinikärzte oder Hebammen aus freien Stücken an Sie heranzutreten, um Fehler einzuräumen – schließlich geht es im Geburtsschadensrecht nicht selten um Schadensersatz in Millionenhöhe. Zudem mauern Verantwortliche oft, wenn Eltern ihrem Verdacht nachgehen wollen. Wir wissen, worauf es ankommt und unterstützen Sie gerne, Schadensersatzansprüche zu prüfen und durchzusetzen.